Blick auf die 200 m hohe Vajont–Staumauer in den Dolomiten. Der Stausee gelangte zu trauriger Berühmtheit, weil von dort am 09. Oktober 1963 ein Unglück seinen Lauf nahm, bei dem fast 2000 Personen zu Tode kamen. Durch einen Bergrutsch schoss eine Gesteins- und Gerölllawine zu Tal und rutschte mit hoher Geschwindigkeit in den Stausee. Dadurch entstand eine Flutwelle, die zunächst einige Häuser auf der gegenüberliegenden Seite in dem Ort Casso mitriss und dann talwärts (westliche Richtung) auf die Stadt Longarone zuraste, welche fast komplett zerstört und mit Schlamm, Wasser und Geröll überflutet wurde. Die Staumauer blieb dabei unbeschädigt. Spätere Unter-
suchungen ergaben, dass der Bergrutsch durch eine Lehmschicht ausgelöst wurde, die zwischen zwei Gesteinsmassiven lag. Durch die Flutung des Stausees wurde die ehemals trockene Lehmschicht angefeuchtet und bewirkte das Abrutschen eines Felsmassivs, weil der Effekt eines Schmier-
films entstand und so der Hang ins Rutschen kam. (Quelle: Wikipedia)
Vielen Dank an zwiebelmett für die Einsendung.
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