Schatzsuche in Deutschneudorf - Bernsteinzimmer



Das derzeit sicherlich interessanteste Matschloch in Deutschland befindet sich in Deutschneudorf im Erzgebirge an der Grenze nach Tschechien. Genauer gesagt im Ortsteil Deutschkatharinenberg am alten Bahnhof wird hier derzeit nach dem legendären Bernsteinzimmer gegraben. Der Bürgermeister von Deutschneudorf Heinz-Peter Haustein hat hier Mitte der neunziger Jahre einen alten Bergbaustollen wieder entdeckt und zu einem Besucherbergwerk ausgebaut.

Kurz vor Kriegsende sollen in den alten Stollen rund um Deutschneudorf Nazischätze versteckt worden sein unter anderem wird auch das weltbekannte Bernsteinzimmer hier vermutet. Ob die Schatzsuche erfolgreich verlaufen wird, lässt sich im Moment noch nicht sagen. Es finden derzeit Probebohrungen statt die weitere Hinweise auf den Schatz geben sollen.

Tipp: Eine interessante Übersichtskarte mit vielen Relikten aus dem Dritten Reich finden Sie hier

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3 Kommentare

  1. Jana
    geschrieben am 26. Februar 2008 um 17:48 Uhr | Permalink

    Wie mache ich am einfachsten Reklame für mein Scheiß-Kaff? Kaum zu glauben, was da läuft. Mit Archäologie und ernsthafter Wissenschaft hat das nichts zu tun. Mit einem großen Bagger Erde ausheben, damit es medienwirksam herüber kommt und irgendwelche obskuren Messgeräte in den Händen sagen, man habe in einer Tiefe von mehreren Metern erkannt, dass es sich um rechteckiges Metall handelt, ist nur Show. Gerüchteweise verlautet……. Das ist dann der 6 bis 8 Versuch, die Nazischätze in Ost-Deutschland zu finden. Alle bisher auf die gleiche Masche: viel Medienrummel und anschließend den Flop klein halten. Und hoffen, dass viele Presseöeute und Touriaten kommen und Geld da lassen. Aber warten wir es ab.

  2. matt
    geschrieben am 27. Februar 2008 um 09:29 Uhr | Permalink

    Ja Jana es waren schon viele Versuche und vermutlich finden Sie auch dieses mal nichts, spannend finde ich das ganze aber schon. Schatzsuche hat doch was und wenn ein verschlafenes Dorf wie Deutschneudorf dadurch in die Weltpresse gelangt freut mich das. Ich drücke auf jedenfall die Daumen, dass sie was finden. Spannend ist es allemal. Gruss Matt

  3. resch
    geschrieben am 27. Februar 2008 um 13:10 Uhr | Permalink

    Hier wird Spannung erzeugt, wo es gar keinen Grund dafür gibt. Das ist genauso spannend wie der Aufmacher einer sehr großen Zeitung mit vier Buchstaben: „Wir sprachen zu erst mit der Leiche“. Und in seriösen Medien hat man darüber bisher nicht berichtet: Weder die Tagesschau (ARD) noch heute (ZDF) erwähnen es mit einem Wort. Gerade mal der Regionalsender mdr hatte einen sehr kurzen Bericht. Jetzt hat man schon 6 oder 8 Bohrungen heruntergebracht und (O-Ton) „Wasser gefunden“. Was hat man denn sonst erwartet, da unten ist nun mal Grundwasser. Aber jetzt geht den Schatzsuchern das Geld aus und sie hoffen auf großzügige Gaben des Landes und des Bundes. Unsere armen Steuergelder! Da muss ich Jana Recht geben, „Gerüchteweise verlautet…“. Ich habe einen ehemaligen Mit-Studenten angerufen, der Archäologie abgeschlossen hat und jetzt für ein großes Museum auch Ausgrabungen macht, und ihn befragt. Er kennt kein Gerät. dass in 20 m Tiefe noch exakte Rechtecke feststellen oder gar die Metallsorte ermitteln kann. Auf so was wartet er schon lange.

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