Ölsandabbau in der Province Alberta in Canada, nahe dem Ort Fort McMurray. Hier lagern die wohl grössten Vorkommen von Ölsand der Weld. Und werden auch mit den wohl mächtigsten Maschinen abgebaut. Der Schaufellöffel des Hitachi EX800 fasst 40 Kubikmeter oder ca. 100 Tonnen und füllt einen Muldenkipper mit 4 Schaufeln. Bei weiterer Verknappung und steigender Nachfrage lohnt sich dann auch dieser Aufwand.
Vielen Dank an george für die Einsendung.
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3 Kommentare
Ja der gleiche Wahnsinn wie beim Braunkohletagebau: da wird Landschaft zerstört, Flüsse umgeleitet, Ortschaften platt gemacht…. und das nur, um unseren Energiehunger zu stillen.
In der Wochenzeitung “DIE ZEIT” Nr. 46. vom 06.11.2008 kann man einen ausführlichen Artikel zu diesem Thema lesen. Seine Überschrift lautet “Die Scheichs aus Kanada” und hat den Untertitel “Im Teersand der Tundra stecken die zweitgrößten Ölvorkommen der Welt. Ihre Förderung verursacht riesige Umweltschäden.” Wer sich für den ganzen Artikel interessiert, findet hier den entsprechenden Link.
Die größte Baustelle der Erde. Und eine der schmutzigsten. Eine Waldfläche von der Größe Englands wird verwüstet. Mit heißem Wasser, Ätznatron und Quecksilber wird der Sand reingewaschen. Das anfallende giftige Abwasser wird einfach in die Natur gepumpt. Täglich etwa 400 Millionen Liter. Ohe Schutz nach oben oder unten versickert das Gift im Boden und verseucht die Flüsse. Beim Abbau des Ölsands wir pro Barrel gewonnenes Öls drei bis fünfmal so viel CO2 freigesetzt wie bei der konventionellen Ölförderung. Ein Wahnwitz der gestoppt werden muß!