In diesem Konzentrationslager waren von 1941 bis 1945 hauptsächlich Juden und Zigeuner untergebracht. Dies war aber kein Vernichtungslager, sondern ein Arbeitslager. Die Gefangenen mussten täglich in Kohlebergwerke gehen und dort den ganzen Tag schuften. In dem KZ “lebten” ca. 25.000 Häftlinge. Die braunen Flächen in der Mitte des KZs sind die Symbole für die Kasernen, in denen die Häftlinge “wohnten” (ca. 1000 pro Kaserne). Heute ist das KZ z.B. für Schulklassen zu besichtigen.
Bei der Markierung kann man beim Heranzoomen eine blaue Fläche sehen. Das war der Pool des Kommandanten. Rechts davon ist seine Villa zu sehen.
Quelle: Eigene Informationen. Ich war am 7. Juli 2010 in diesem ehemaligen KZ.
Vielen Dank an big_e für die Einsendung.
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Admin : Ausführliche Informationen findet man bei Wikipedia unter
KZ Natzweiler-Struthof.
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3 Kommentare
@ big_e: Die “Arbeitsanweisung” hieß “Vernichtung durch Arbeit”. Bei 12 bis 15-Stunden-Schichten wurden maximal 1800 Kcal an Nahrung ausgegeben. Der Häftling wurde so ausgezehrt. Irgendwann bekam er dann die Schwindsucht und starb. Und der Auftrag war erledigt. Nebenbei hatte man durch das Verfahren die Männer ersetzt, die diese Arbeit normalerweise machen würden, aber nun an der Front waren. Ich finde das nun noch etwas perfider, als wenn man die Leute schnell nach der Einlieferung in die Gaskammer schickt. <br>Bei der “Vernichtung durch Arbeit” wurden beim Häftling Hoffnungen geweckt, die sich nicht erfüllen konnten. Und er starb langsam unter Qualen an einer Krankheit. Nicht, dass ich die Gaskammer damit als “human” darstellen will, nein, ganz im Gegenteil beide Verfahren sind ein großes Verbrechen und verabscheuungswürdig.
Ich hab nochmal die Gegend im Umkreis angeschaut und habe nord-westlich des KZ´s in Steinbach so eine Kohlemine entdeckt.
Kohlemine sehen? In der Gegend sind die Minen jedenfalls keine Tagebaue, die man finden könnte. Ich hoffe, es ist nicht das Donnerloch gemeint, welches schon im 19′ten Jahrhundert stillgelegt wurde und seit 1925 nur noch als Museum und später als Schaubergwerk dient. Dort wurde in vorherigen Jahrhunderten Kohle abgebaut (aber nicht durch die KZ-Insassen) und dann wurde es wegen seines schönen roten Gesteins in einen Steinbruch umgewandelt. Mit der Umwandlung in ein Museum / eine Ausgrabungsfläche wurde der Steinbruchbetrieb eingestellt.