Klimaschutz? Nein danke! oder: Nach uns die Sintflut



Ein Bericht des ZDF-Magazins “Frontal21″ hat zu diesem Post geführt. Hier einige Passagen aus dem Manuskript: “Es war nicht alles schlecht in der DDR. Findet der Energiekonzern Vattenfall. Der wittert große Geschäfte im alten Braunkohle-Revier Lausitz in Brandenburg. Da lagern tief unten noch Vorräte für 75 Jahre. Um da ran zu kommen, werden im Tagebau weiter in guter DDR-Tradition ganze Ortschaften abgebaggert: Weg frei für das schwedische Strom-Unternehmen, das sich in der ostdeutschen Provinz keinen Deut um sein schönes Saubermann-Image schert, das es daheim in Skandinavien pflegt. Strom aus Kohle ist die schmutzigste Art der Energiegewinnung ( … ) Die Braunkohle ist ( … ) für Vattenfall ein sehr gutes Geschäft. Der schwedische Energiekonzern macht in Deutschland einen Großteil seiner Gewinne, will in Brandenburg deshalb neue Tagebaue erschließen. Verheizte Heimat. Dabei sind Vattenfalls Braunkohlekraftwerke besonders umweltschädlich. Beim Verbrennen entsteht viel Kohlendioxid, das CO2, ein Treibhausgas. 981 Gramm CO2 pro Kilowattstunde bläst Vattenfall in Deutschland in die Luft. Mehr als jeder andere Stromerzeuger. Und fast 800 Mal mehr als im schwedischen Mutterland. Dort stößt Vattenfall nur 1, 24 Gramm CO2 pro Kilowattstunde aus. Vattenfalls Dreckschleudern stehen in Deutschland, in Schweden dagegen macht man auf ökologisch, gewinnt viel Strom aus Wasserkraft. Dieser Gegensatz ist dem Eigentümer von Vattenfall, dem schwedischem Staat, irgendwie peinlich.”

Wer sich für das vollständige Manuskript zu diesem Sendebeitrag interessiert - hier der entsprechende Link.

Nicht von der offensichtlich falschen Manuskript-Überschrift verwirren lassen.

Vielen Dank an dragon für die Einsendung.

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