Folgende Meldung auf SPIEGEL ONLINE / WISSENSCHAFT am 16. April 2008 führte zu diesem Post:
SIBIRIENS KLIMAGAS-TRESOR ÖFFNET SICH
Von Volker Mrasek
Ein neuer Klimaschock bahnt sich an: Forscher haben alarmierende Hinweise gefunden, dass der gefrorene Boden im Schelfmeer der Arktis auftaut und eingelagertes Methan freisetzt. Die Folge wäre eine katastrophale Erderwärmung - Methan ist ein noch viel stärkeres Treibhausgas als CO2.
Es ist ein Szenario, das größtes Unbehagen unter Klimaforschern auslöst: Im Meeresboden verstaute Gashydrate - feste Klumpen aus Eis und Methan, konserviert durch tiefe Temperaturen und hohen Druck - werden instabil und setzen riesige Mengen des potenten Treibhausgases Methan frei. Die landen in der Atmosphäre und lassen die Klimaerwärmung noch drastischer ausfallen. Bisher hatte diese Vision etwas von einem akademischen Planspiel: Wissenschaftler warnten lediglich davor, dass es irgendwann einmal so kommenkönnte. Doch höchstwahrscheinlich liegen sie damit nicht ganz richtig: Die Realität holt das düstere Szenario ein (…)
Die hier gezeigte Google-Earth-Ansicht entspricht der Darstellung auf SPIEGEL ONLINE
Vielen Dank an snapshot für die Einsendung.
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