Archiv für das Thema: Unglücksorte

Angola, Flugfeld Luzamba


Das Flugzeugwrack liegt da schon seit mindestens 2003 (GE-Zeitleiste). Weitere Informationen finde ich nicht. Bilddatum passt in die Zeit des Bürgerkrieges.

Der Bürgerkrieg in Angola dauerte mit Unterbrechungen von 1975 bis 2002 und schloss sich an die Aufeinanderfolge von Unabhängigkeitskrieg (1961–1974) und Entkolonisierungskonflikt (1974/75) an. Er begann 1975 unmittelbar vor Angolas Unabhängigkeit von der Kolonialmacht Portugal und nahm zeitweise den Charakter eines Stellvertreterkrieges zwischen dem Ostblock (einschließlich Kubas) und den Westmächten (einschließlich des Apartheidregimes in Südafrika) an. Nach Ende des Kalten Krieges dauerte er über ein weiteres Jahrzehnt als innerangolanischer Konflikt um die politische Macht und um den Zugriff zu den wirtschaftlichen Ressourcen des Landes an (Quelle: Wikipedia).

Vielen Dank an krümel für die Einsendung.



Asia Symphony


Mit der Flutwelle im März 2011 wurde auch dieses Frachtschiff, die Asia Symphony, an Land gespült. Die Aufnahme vom 1. April 2011 liefert einen Blick auf die Stadt Kamaishi. Über sechs Monate später wurde das 97 Meter lange Schiff, das unter der Flagge Panamas fährt/fuhr und das Gewicht von ca. 5.000 Autos (4.742 t) hat, am 20. Oktober 2011 mit einem Schwimmkran und ca. 50 Stahlseilen wieder ins Wasser gesetzt.

Vielen Dank an dragon für die Einsendung.



Shinchi Station


Shinchi Station ist, besser war, ein Bahnhof in der japanischen Stadt Shinchi in der Präfektur Fukushima, der von dem Tsunami am 11. März 2011 stark betroffen wurde. Dieser Zug wurde vom Wasser von den Schienen gedrückt.

Zahlreiche Fotos findet man auf Tokyobling’s Blog und bei flickr.

Vielen Dank an snapshot für die Einsendung.



Hamayuri


Der Katamaran “Hamayuri”, ein Ausflugsboot, wurde weltweit bekannt, als er am 11. März 2011 durch den auf das Erbeben in Japan folgenden Tsunami auf das Dach eines zweistöckigen Hauses gehoben wurde und dort nach dem Abfließen der Wassermassen liegen blieb und somit zum Sinnbild für diese Katastrophe wurde.

Am 11. Mai 2011 wurde das Boot von zwei Kränen vom Dach gehoben. Auf nippon-sekai.com kann man sich näher informieren.

Vielen Dank an snapshot für die Einsendung.



Kernkraft ist gaaanz sicher…


… nicht das, was wir brauchen.

Hier sehen wir das KKW Onagawa, in dem am 07.04.2011 radioaktive Brühe aus dem Abklingbecken herausschwappte (als ob in Japan Erdbeben unwahrscheinlich wären;-). Außerdem soll der Kontrollraum beschädigt worden sein.

Wikipedia: Kernkraftwerk Onagawa

Photo: Panoramio

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Admin Reiner dazu: Es sollen auch Risse im Reaktorgebäude gefunden worden sein, sagt zumindest der Betreiber.

Vielen Dank an resch für die Einsendung



Schwierige Schifffahrtsroute


Welches Massenprodukt wurde hier vom Tsunami ins Meer gerissen? Viele gleichmäßig geformte Teile schwimmen hier.

Wer weiß mehr?

Fundort: Yamada, Nordost-Japan, Pazifik.

Text: Admin Reiner

Vielen Dank an seiferts für die Einsendung.



Flugzeugdoppel im Anflug


Hier fliegt ein “Flugzeugdoppel” auf die Matsushima Air Base zu. Die Base liegt in der Stadt Higashi/Japan in der Präfektur Miyagi, die auch gestern wieder (07.04.2011) ein Beben der Stärke 7,4 über sich ergehen lassen musste.

Es handelt sich wahrscheinlich um ein Flugzeug des Typs Kawasaki C-1 der japanischen Streitkräfte.

Auf der Start-Landebahn und auf dem Taxiway ist ein Flugzeug gleichen Typs zu erkennen. Ob es sich dabei um ein- und dieselbe Maschine handelt ??? Nordöstlich der fliegenden Maschine(n) ist auch eine defekte Brücke zu erkennen.

Die hier eingestellten aktuellen Bilder von GE sind vom 30.03.2011

Vielen Dank an george für die Einsendung.



Warum Hilfe so schwer ist


Hier hat der Tsunami die Nationalstraße Nr. 45 von Sendai nach Norden unterbrochen. Damit kommen die Hilfsorganisationen nicht weiter nach Norden.

Die zerstörte Straßenbrücke ist zirka 160 Meter durch den Tsunami mitgerissen worden (siehe Marker).

Fundort: Minamisanriku (an der Bucht Isatomae ), Nordost-Japan.

Siehe Wikipedia: Minamisanriku.

Text: Admin Reiner

Vielen Dank an seiferts für die Einsendung.



Auto-Verladehafen in Hitachi, Japan, nach Erdbeben und Tsunami


Im Verladehafen von Hitachi sind die Autos nach dem Erdbeben vom 11. März 2011 und dem nachfolgenden Tsunami zunächst durcheinander gewirbelt worden und anschließend in Brand geraten. Auf dieser Aufnahme vom 30. März 2011 ist der Großteil der zerstörten und/oder verbrannten Autos schon abtransportiert worden. Anhand der von Ruß geschwärzten Fläche kann man erkennen, wieviele Autos insgesamt allein durch den Brand hier vernichtet worden sind.

Nach Medienberichten soll es sich bei den Autos um Fahrzeuge der Firma Nissan gehandelt haben, die für den Export in die USA bestimmt waren.

Unter normalen Umständen sieht es auf dem Gelände aus wie auf dieser Aufnahme von importierten Fahrzeugen auf Panoramio.

Aus aktuellem Anlass von admin.



Ishinomaki, Japan, nach dem Tsunami


Wie Spielzeug hat die Flutwelle selbst große Schiffe durcheinandergewirbelt und an Land gespült. Entlang der Hafenanlagen kann man weitere Schiffe entdecken.

Aus aktuellem Anlass von admin.