Blick auf das Eisenbahnmuseum Bochum Dahlhausen. Das Museum entstand auf dem Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerkes welches bis 1969 in Betrieb war und bis 1982 weiterhin zur Instandsetzung von Güterwaggons genutzt wurde.
Heute umfasst die Sammlung mehr als 180 Schienenfahrzeuge aus Vergangenheit und Gegenwart.
Das heutige Museum befindet sich direkt an der Ruhr.
Gut zu sehen ist die Drehscheibe und verschiedene Dampflokomotiven.
Vielen Dank an zwiebelmett für die Einsendung.
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3 Kommentare
Kann ich eine Auskunft bekommen.
Brauche Unterlagen -Information von Deutsche Reichsbahn Nr. 89501
FN 910132
Hanomag Baujahr 1923
Wann und wo , kann die Lok besichtigt werden.
Danke für die Mühe P. Kiemen
Deutsche Reichsbahn 89501 gibt es nicht! Ist eine Phantasienummer. Deshalb finden Sie auch nichts darüber! FN 910132 gibt es auch nicht!
Ihr Ablesefehler! Das was Sie als 9 interpretiert haben ist ein FNº wo unter dem Kreis noch ein Unterstrich hin gehört, früher gebräuchliches Zeichen für Nummer.
Die Lok nach der Sie fragen, ist eine frühere Werkslok, glaube von einer Zeche. Viel mehr weiss ich auch nicht. Grafschaft Hoya Eisenbahnen könnte noch ein Stichwort sein, ebenso Bruchhausen/Wilden, bin mir da aber nicht sicher.
“Dampflok 89 501″
Die “89 501″ wurde laut Betriebsbuch 1923 von Hanomag mit der Fabriknummer 10132 fertiggestellt.
Sie war als Nr.4 bis 1936 bei der Grafschaft Hoyaer Eisenbahn zwischen Hoya und Eystrup als Personen/Güterzuglok eingesetzt. Danach wechselte sie nach Herne/Wanne-Eickel zur Zeche “Hibernia”. Dort war sie als Nr.1 bis 1972 im Verschub im Einsatz.
Die letzte HU erhielt sie 1971 bei Reuschling in Hattingen.
1972 wurde sie an den Eigentümer des Einkaufszentrums “Goldene Meile” bei Sinzig/a.Rh. verkauft und in einem Glaswerk abgestellt. Vorgesehen war der Einsatz in einem geplanten Freizeitpark. Dieses Vorhaben zerschlug sich jedoch.
Die (seinerzeit betriebsbereite) Lok stand dann bis 1982 als Spielplatzlok auf dem Parkplatz neben dem o.a. Einkaufszentrum.
Nach 10Jahren war die Lok von “Eisenbahnfans” um etliche Kilogramm “Sammelgut” erleichtert worden. Den letzten optischen Rest gaben ihr Kinder/Jugendliche und die Witterung.
Eine zumindest optische Aufarbeitung wäre teurer geworden als der Schrottwert.
Durch Zufall erhielt der jetzige Eigentümer, Herr Kreißl, Kenntnis von der anstehenden Verschrottung und erwarb die Lok zum Schrottpreis. Nach einer intensiven einjährigen optischen und (soweit möglich) technischen Aufarbeitung in einer Gießerei sah die Lok wieder wie neu aus. Bremse, Luftpumpe, Glocke und Pfeife funktionierten mit Pressluft. Die gesamte Beleuchtung wurde auf 220V umgerüstet. Für die Lok wurde statt der Werksbahnfarbgebung die übliche Reichsbahnfarbgebung gewählt. Bei der Beschilderung erhielt die Lok die fiktive Nummer “89 501″. (Bei der DR wäre sie als 89er eingruppiert worden; die 500er-Nummern waren nicht belegt.)
Die Lok steht in Rs.-Lüttringhausen unzugänglich auf einem Privatgrundstück und ist von der Straßenseite so gut wie nicht einzusehen.
Besichtigungen sind aus Zeitgründen nicht vorgesehen.
Die Lok befindet sich in einem optisch guten Zustand und wird regelmäßig gepflegt.
Mittelfristiges Ziel ist die witterungsunabhängige Unterbringung der Lok bei ernsthaften Interessenten “unter Dach”; langfristiges Ziel ist eine betriebsbereite Aufarbeitung.