Das Rad der Geschichte?



Diese Ansicht entdeckt man bei einem Blick auf Rangun, bis zum November 2005 die Hauptstadt von Myanmar (Birma). 2007 kam es im Land zu Protestkundgebungen gegen das herrschende Militär, das die Demonstrationen blutig niederschlug. Dabei wurde auch ein japanischer Journalist getötet. Hoffentlich dreht sich das Rad der Geschichte irgendwann über das Militärregime hinweg weiter.

Vielen Dank an snapshot für die Einsendung.

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Admin Reiner meint dazu:
snapshot schrieb diesen Text schon Anfang 2008. Wie man sieht, kann sich die Militärregierung noch steigern:
nach dem Tropensturm Nargis und damit verbundener Flutwelle am 3. Mai 2008 stand das gesamte Irrawaddy-Flussdelta unter Wasser. Die internationalen Hilfsorganisationen werden nicht ins Land gelassen. Die Hilfsgüter werden abgepasst und beschlagnahmt. Anschließend tun die Generäle so, als ob diese Güter von ihnen stammen.
Und das Militär hat ja Erfahrung mit der Bewältigung von Katastrophen. Nach einem Erdbeben im Indischen Ozean am 26. Dezember 2004 und der dadurch ausgelösten Flutwelle verweigerte das Regime schon einmal internationalen Hilfskräften die Einreise. Damals wurden die Zahlen der Opfer nach unten “geschönt”. Damit ist auch wieder zu rechnen. Wo niemand Verlässliches ist, kann niemand zuverlässig zählen. Internationale Fachleute rechnen mit 80-100 000 Toten.
Die Unzufriedenheit unter der Bevölkerung wächst. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann es Widerstand gegen die Militärs gibt.

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