Hier sehen wir mittelalterliche Ruinen auf der Insel Hirta, Inselgruppe St. Kilda, Äußere Hebriden.
Die von der Außenwelt total abgeschnittene Insel war mindestens von der Bronzezeit (2200 v. Chr. bis 1200 v. Chr.) bis 1930 dauerhaft besiedelt. Am 29. August 1930 wurden die verbliebenen 36 Bewohner auf eigenen Wunsch evakuiert. Seit 1955 befindet sich ein Militärstützpunkt (in Richtung 5 Uhr) auf der Insel, und seit 1957 wird sie wieder ganzjährig von Zivilisten mit Arbeitsplatz bei der Basis bewohnt.
Durch die jahrhundertelange Isolation hatte sich auf der Insel eine Struktur entwickelt, die man als vollständige Basisdemokratie bezeichnen könnte. Das „Parlament“ wurde täglich nach den Morgengebeten abgehalten. Hier wurden von den erwachsenen Männern die Tagesaktivitäten festgelegt. Es gab keinen Vorsitzenden, und jeder hatte das gleiche Recht zu sprechen. Erst die militärische Präsenz ab ca. 1914 beendete diese gute Tradition
Text: Admin Reiner. Weitere Infos auf Wikipedia.
Vielen Dank an seiferts für die Einsendung.
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1 Kommentar
Schade, der letzte Riesenalk (ähnlich den Pinguinen) war auf diesen Insel beheimatet , dann ist er ausgestorben. Quelle Wiki: Der letzte Riesenalk (Pinguinus impennis) der britischen Inseln wurde im Juli 1840 auf Stac an Armin erlegt.